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Trainingsblog
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Juni 2009
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09.06.09
O.K., es ist jetzt seit der letzten Aktualisierung ein Monat vergangen.
Da ich in der letzten Zeit immer mehr Anfragen bzw. Rügen nach einem Update bekommen habe, bin ich nun bereit den letzten Monat Revue passieren zu lassen. Der Übersichtlichkeit halber habe ich die Trainingsberichte auf verschiedene Daten verteilt.
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07.06.09
Nach meiner guten Leistung in St. Pölten bin ich trotzdem wieder nicht in der darauffolgenden Woche richtig in den Tritt gekommen. Die Auflösung und damit Renovierung meiner Wohnung in Hohenschwangau nahm sehr viel Zeit in Anspruch und das schlechte Wetter nahm mir noch zusätzlich die Motivation am Training. Da aber nur noch knapp 2 Wochen richtige Trainingszeit bis zum Ironman ist und das schlechte Wetter nicht besser wird, habe ich mich kurzfristig entschlossen nach Meran zu fahren, um dem schlechten Wetter zu entkommen und noch ein Kraftausdauerreiz zu setzen. Dort konnte ich auch 3 Tage sehr gut trainieren, wobei ich sogar an einem Tag knapp 4000 HM gefahren bin. Zurück in Deutschland holte mich aber das schlechte Wetter wieder ein und damit auch meine Motivationskrise.
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Mai 2009
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24.05.09
Ironman 70.3, St. Pölten
Grundsätzlich sollte der Wettkampf in St. Pölten nur eine gute „Trainingeinheit“ und ein Test meiner aktuellen Form sein. Nach der Krankheit und nach meiner ernüchternden Leistungsdiagnose wollte ich nämlich gar nicht so recht starten.
Zwei Tage zuvor hatte ich mein neues Rad bekommen und musste meine Sitzposition darauf anpassen. Leider konnte ich dann das Rad nur noch einmal testfahren und den Rennlecker mit Aufsatz auch nicht mehr austauschen. Trotzdem fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl auf dem Rad, was immer ein gutes Omen ist.
Der Wettkampf ist recht schnell erzählt. Aufgrund meiner noch fehlenden Schwimmform ordnete ich mich zum ersten mal in einem Ironman brav in die zwei Reihe ein. Meine Taktik war, den Wettkampf erst mal ruhig zu beginnen und dann zu schauen, was noch geht. Ich bin dann trotz zweiter Reihe sofort sehr weit nach vorne geschwommen, gab diese Position aber wieder auf, nachdem mich zwei Athleten gleichzeitig, im wahrsten Sinne des Wortes, überschwammen! Danach bin ich nur noch locker hinterhergeschwommen und habe mich aus jeglicher Prügelei herausgehalten. Der erste Wechsel war i.O. und die ersten Kilometer auf meinem neuen Bike gigantisch. Ich konnte direkt bis zur Führungsgruppe durchfahren. Mein erster wirklicher Schwimmrückstand bei einem Ironman war somit schon fast vergessen. Ich war verwundert, dass ich das Tempo mitfahren konnte und merkte lediglich an den langen Anstiegen, dass mir noch einige Kraftausdauerreize fehlten. Zusätzlich wollte ich auch nicht total platt auf die Laufstrecke und deshalb nahm ich etwas Tempo am zweiten Anstieg heraus. Der zweite Wechsel war wieder i.O. und ich konnte von Anfang an mein Tempo, dass ich mir vorgenommen habe, laufen. Ich wollte mich für die nächsten Trainingswochen schonen. Deshalb war ein 4er Schnitt genau das, was ich laufen wollte. Das konnte ich mit ca. 90% meiner Leistung. Auf den letzten 5 Kilometer habe ich sogar noch mal erfolgreich getestet, was ich noch imstande bin zu laufen. Das Tempo hätte ich sicherlich auch noch weiter 10km durchlaufen können.
Mit dem Gesamtplatz 30 bin ich wirklich sehr zufrieden. Vor allem das Radfahren zeigte mir, dass ich noch Hoffnung haben kann, eine Topplatzierung beim Ironman France zu erreichen.
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23.05.09
Bei der Analyse meiner Jahresübersicht habe ich festgestellt, dass meine Laufkilometer pro Woche jetzt mittlerweile auf 41km abgefallen sind. Mir fehlt also deutlich eine Laufgrundlage und zusätzlich noch ein paar lange Läufe. Das Problem ist jetzt, dass die vergangene Woche die Wettkampfwoche IM St. Pölten ist und ich in diese Woche nicht viel Laufumfang packen kann. Trotzdem bin ich voller Motivation am Dienstag 30km gelaufen. Meine Pulswerte waren zwar viel zu hoch und die Geschwindigkeit dabei viel zu langsam, aber immerhin bin ich mal wieder „etwas“ länger gelaufen. Mit einer um 7 Minuten schlechteren Zeit und mit fast 10 Schlägen höheren Puls quälte ich mich über meine Standardrunde. Diese Aktion sollte sich aber noch zusätzlich rächen. Da ich so frisch und erholt den langen Lauf unternahm, nahmen mir das meine Muskel etwas übel und so bekam ich einen „guten“ Muskelkater in den Oberschenkeln, der bis Freitag anhielt.
Als Wettkampfvorbereitung bin ich dann noch Mittwoch und Freitag jeweils 100km geradelt (Laufen ging aufgrund des Muskelkaters nicht) und am Samstag noch etwas Radfahren und Laufen. Der Wettkampf war dann trotzdem besser als erwartet.
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17.05.09
Aus meiner Erkältung in Sardinien ist leider doch noch eine stärkere Bronchitis geworden, die mich insgesamt fast 3 Wochen zu Ruhe zwang. In der letzten Woche war ich trotz noch nicht ganz auskurierter Bronchitis bei der Leistungsdiagnose im Sportmedizinischen Institut in Warendorf. Meine Ergebnisse waren dann auch nicht so besonders und so musste ich beim Rad nach einer Minute mit 370 Watt (Schwelle bei 290 Watt) schon abbrechen. Ich bekam dann erst mal eine Spezialbetreuung vom Chefarzt, da ich nach der Belastung nur noch Sternchen sah. Glück hatte ich noch, als mir ein weiterer Arzt ein Medikament geben wollte und aus Spaß fragte, ob ich zufälligerweise in einem Dopingkontrollsystem bin und mir schon Tropfen ins Wasser tröpfelte. Um ein Haar hätte ich das Medikament geschluckt. Ich bin echt froh, dass er mich noch vorher gefragt hat. So schnell kann man also ein verbotenes Medikament zu sich nehmen. Ich kenne mich zwar nicht so gut in den ganzen Dopingsachen aus, aber ich hätte - wenn ich das Medikament nun genommen hätte - eine Meldung an die NADA gemacht. Ich weiß zwar nicht, was dann passiert wäre, aber ich hätte zumindest ein reines Gewissen.
Die Laufleistungsdiagnose zwei Tage später war auch nicht viel besser (Abbruch bei 1,5Minuten 20km/h; Schwelle bei 16,1km/h).
Das große Blutbild zeigte, dass die Krankheit noch nicht ganz vorüber war und der Lungenfunktionstest bestätigte zusätzlich dieses Ergebnis.
Damit war die erste Woche nach der Krankheit eher durchwachsen und mit nicht viel Training behaftet. Nichtsdestotrotz steht nächste Woche der Ironman 70.3 in St. Pölten an!
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03.05.09
Heute ist leider schon der dritte Tag, an dem ich mit einer starken Erkältung das Bett hüten muss! Mein Freund und Trainingkollege Martin hat mich wohl mit der Schweinepest angesteckt ;-)
Die Tage vor dem Beginn meiner Erkältung konnte ich jedoch noch sehr gut trainieren. So habe ich einen guten progressiven 30-km Lauf mit Georg in 2h06min und ein progressives Koppeltraining (5x (11,8km Rad + 3,2km Lauf)) in 2h 45min absolviert. Diese zwei Schlüsseleinheiten zeigten mir, dass ich auf jeden Fall wieder den Formstand von letztem Jahr erreicht habe. Dazwischen standen noch einige „lockere“ Radausfahrten und Koppelläufe auf dem Plan. Wobei der „Locker“- Grad beim Radeln immer von Georg abhängig war. Er kennt nämlich 3 Arten von Locker: 1. Tatsächlich Locker, 2. Zügig Locker und 3. Ironmantempo Locker! Da er hier auch schon mit seinem Wettkampf- rad und Laufrädern fährt und ich mich mit meinem alten Renner rumquälen muss, ist dabei eine lockere Radausfahrt nach 2. Art schon im Windschatten anstrengend!
Meine Leiste geht es zwar immer noch nicht viel besser aber meine Leistung stimmt trotzdem. Jetzt hoffe ich, dass ich die Schweineerkältung J bald wieder los bin und noch ein paar gute Einheiten hier in Sardinien trainieren kann.
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April 2009
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26.04.09
So, hier bin ich wieder!
Training in Sardinien.
Nach dem schönen und umfangreichen Trainingslager in den Emiraten, kämpfe ich mich seit gut 5 Wochen mit Schmerzen in der Leisten- bzw. Unterbauchgegend herum. Mein geplanter Laufblock musste deshalb im Anschluss an das Trainingslager leider ausfallen. Auch mehrere Arztbesuche und ein MRT konnten die Ursache für die Schmerzen nicht lokalisieren. Nach 3 Wochen Regeneration habe ich entschieden, trotz der Schmerzen wieder zu trainieren.
Seit 3 Tagen befinde ich mich nun im Traininglager auf Sardinien. Das Wetter spielt mit und so konnte ich in den ersten 3 Tagen knapp 20 Stunden Grundlagenausdauer trainieren. Meiner „Leiste“ geht es schon wieder etwas besser und die Schmerzen beim Laufen kann ich mittlerweile gut verdrängen.
Die nächsten Blöcke hier in Sardinien sind mit höherer Intensität geplant. Um meine Laufform auf ein höheres Niveau zu katapultieren, stehen u.a. 2 lange, zügige Läufe auf dem Plan.
Schon vor dem Trainingslager konnte ich den ersten progressiven 30km- Lauf nach 10 Monaten maximalen Laufens von knapp über einer Stunde und fehlender Laufgrundlage mit 2h05min absolvieren. Die letzten Kilometer waren im Schnitt sogar unter 4 Minuten pro Kilometer. Darüber kann ich zu dieser Jahreszeit schon ganz zufrieden sein, obwohl ich meine Beine einige Tage danach noch spürte!
Mal schauen, was die nächsten Trainingstage hier noch bringen!
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März 2009
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20.03.09
Die dritte Woche in den Emirate wurde vom Biathle- Wettkampf in Dubai geprägt!
Nach der sehr umfangreichen zweiten Woche startete ich mit einem Ruhetag in die letzte Trainingslagerwoche. Füße hoch und viel Essen wurde wechselweise den ganzen Tag zelebriert.
Für den Freitag stand zum einen die Radausfahrt von Wolfis Bikeshop in Dubai und zum anderen direkt danach der Biathle- Wettkampf (1500m Lauf- 200m Schwimmen- 1500m Lauf) auf dem Plan. So konnte ich nur Dienstag und Mittwoch trainieren, da der Donnerstag für den Umzug nach Dubai reserviert war. Diese zwei Tage konnte ich jedoch jeweils 7 Stunden trainieren und war damit auch sehr zufrieden. Die Temperatur hat sich nach der „kühlen“ letzten Woche wieder auf über 30°C gesteigert.
Der Umzug am Donnerstag nach Dubai war überraschender Weise nicht so stressig, wie ich ihn mir vorgestellt hatte und wir waren schon am frühen Nachmittag dort. Die Zeit nutzten wir dann aber nicht für weiteres Training sondern für einen relaxten Aufenthalt in einem Cafe mit Schachspielen und Beobachtung der weiblichen Schönheiten von Dubai.
Der Freitag wurden dann aber richtig stressig. Um 4:45 Uhr klingelte der Wecker. Um 6:00 Uhr war der Start zu Radausfahrt. Punkt 6:00 Uhr waren wir dann auch am Treffpunkt, mussten aber noch die Räder aus dem Auto auspacken. Das störte natürlich die über 100 anderen Radfahrer nicht und so fuhren sie dann auch schon los. Das Déjà vu war nun ganz deutlich: Ich erinnerte mich an dieselbe Situation vor zwei Jahren als mein Puls um kurz nach 6 Uhr im Windschatten von Faris bereits auf über 180 Schläge stieg. Damals kamen wir zu spät zum Treffpunkt und haben versucht die Gruppe einzuholen. Erst nach ca. 1 Stunde mit einem über 40er Schnitt gab Faris auf. Das wollten wir in diesem Jahr unbedingt vermeiden. Die Hektik bei uns war riesengroß. Als die Räder fahrbereit waren, sahen wir nur noch von weitem die Rundumkennleuchten der Begleitfahrzeuge. Aber immerhin- vor zwei Jahren sahen wir nichts! Nach 10 Minuten kreiseln konnten wir dann auch die Gruppe einholen- der Tag schien gerettet! Nach 3,5 Stunden ausschließlich im Windschatten waren wir dann wieder am Auto und hatten noch eine halbe Stunde bis zum Start des Biathle. Nach mehrmaligen Verfahren im Dubai- Stadtverkehr waren wir um 11:00 Uhr, also genau zum Startzeitpunkt, am Wettkampfort. Zum Glück konnten wir uns auf die Unpünktlichkeit der Araber verlassen und waren sogar noch 15 Minuten zu früh. Anmelden, umziehen, zur Startlinie, 1500m Laufen, 200 m Schwimmen, 1500m Laufen, als erster durch das Ziel und dann endlich vom Stress befreit!!! Ein gemütlicher Brunch in einem Luxushotel rundete den Tag ab.
Am Samstag war dann der Rückflug nach Deutschland.
Araber beim Luftdrucktest!
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09.03.09
Die zweite Woche in den Emiraten hat es in sich gehabt
Die Temperatur hat sich wieder auf ein Niveau eingependelt, das für uns Europäer zu dieser Jahreszeit erträglicher ist- 25-30°C! Dabei schien die Sonne natürlich uneingeschränkt weiter. Das gab mir den Anlass wieder etwas mehr zu laufen, da ja die Hitze der letzten Woche bei Koppelläufen das ein oder andere Opfer forderte. Marco zum Beispiel schien die Sonne bei unserer ersten Koppeleinheit wohl etwas zu viel auf den Kopf. Nach 15 Minuten war sein Körper ausgetrocknet, seine Birne rot und er schwankte im 7er- Schnitt zurück zum Chalet. Dort angekommen sah er ein paar Sternchen und hatte wohl einen leichten Hitzeschlag! Ab diesem Zeitpunkt sind wir nur noch mit Wasserflaschen zum Laufen aufgebrochen.
In dieser zweiten Woche konnten wir dann aber die Flaschen auch schon das ein oder andere Mal im Chalet zurücklassen. Aber nicht nur beim Laufen wurde weniger getrunken sondern vor allem beim Radfahren. Verbrauchte ich in der ersten Woche noch in den ersten 1,5 Stunden bereits 2 Liter Flüssigkeit, konnte ich nun sogar die erste Stunde, ohne an der Wasserflasche zu nuckeln, aushalten. Wie schon gesagt, bin ich in dieser zweite Woche etwas mehr gelaufen. Das Radfahren vernachlässigte ich aber trotzdem nicht und mein Schwimmdefizit wurde weiter verkleinert. Das führte dazu, dass die Wochenbilanz wie folgt aussah: 39 Wochenstunden mit 52 km Lauftraining, 909 km Radtraining und 13,3 km Schwimmtraining.
Unsere Laufstrecke in Al Ain- ohne Schatten, ohne Wasser!
Noch ein Blick auf die Laufstrecke!
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01.03.09
Die erste Woche in den Emiraten ist nun vorbei.
Vom –15°C kalten Deutschland bin ich am 24.02.09 bei 35°C in Dubai gelandet. Das sind schlappe 50!°C Temperaturunterschied. Trotz dieses großen Unterschiedes fühlte ich mich aber von Anfang an wohl in der Wärme. Meine Erkältung klang bei diesem angenehmen Wetter bei zunächst leichtem Training recht schnell ab. Die Umfänge konnte ich daher immer mehr steigern und kam in der ersten Woche auf 640km Radeln, 28km Laufen und 13 km Schwimmen. Besonders stolz bin ich auf meine Schwimmleistung in der ersten Woche. Bei der ersten Schwimmeinheit mit Faris schwamm ich eine 2:20 auf 200m Freistil. Das ist schon wieder fast so schnell wie vor meiner 6-monatigen Schwimmpause.
Ansonsten ist es hier wie immer: Jeden Tag Sonne und teilweise verdammt heiß. Die Temperatur steigerte sich bis Ende der Woche auf knapp 40°C. Zusätzlich hatten wir noch an 2 Tagen einen Sandsturm, der uns ein kostenloses Ganzkörperpeeling bescherte..
Unsere ständigen Begleiter
Im Hintergrund der einzige Berg (aber immerhin 700 Höhenmeter!)
Ladungssicherung wird auch bei Kamelen groß geschrieben!
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Februar 2009
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22.02.09
Die letzten Wochen habe ich mein Trainingsblog ein Bisschen vernachlässigt. Das lag daran, dass ich eine ganze Weile krank war und nicht viel trainiert habe. Dementsprechend gab es auch nicht viel zu berichten!
Nachdem ich am 10.02.09 an den Brigadeskimeisterschaften am Götschen teilnahm und mit meiner Mannschaft auf einen guten zweiten Platz einlief, bekam ich eine hartnäckige Erkältung. Die ganze Woche versuchte ich ohne Training den Infekt wieder loszuwerden. Eine Besserung trat aber erst in der darauffolgenden Woche ein.
Schon fast wieder gesund trat ich am 19.02.09 bei der internationalen Brigadeskimeisterschaft am Arber an. Wieder erreichte ich mit meiner Mannschaft einen zweiten Platz. Die 2 Stunden- Siegerehrung bei –15°C führte aber dazu, dass die noch nicht ganz auskurierte Erkältung wieder ausbrach. Daraufhin war wieder Trainingspause bis zur Ankunft in den Emiraten angesagt.
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03.02.09
Gestern bin ich zum ersten Mal wieder unter 2:30 auf 200m Freistil geschwommen. Ich bin zwar im Wasserschatten geschwommen, aber das Gefühl wieder etwas schneller zu schwimmen macht schon wieder Spass.
Die letzte Woche war mit knapp 17 Stunden etwas trainingsarm. Das viele Schwimmen (13km die letzte Woche) zehrt an meiner Substanz und ich bin die ganze Zeit schlapp und müde. Gestern musste ich sogar beim Schwimmen mit Krämpfen kämpfen.
Diese Woche fängt aber trotzdem sehr vielversprechend an: Montag 4 Stunden Training mit Intervalltraining auf dem Laufband und heute 4,5 Stunden Training mit einer schönen Skitour bei Sonne und 10°C.
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Januar 2009
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29.01.09
Das heutige Trainingsziel war die Besteigung des Gaishorns. Das Gaishorn ist ein 2.247m hoher Berg am Vilsalpsee bei Tannheim in den Allgäuer Alpen.
Die Unternehmung begann als eine gemütliche Skitour mit Puls zwischen 115 und 125 Schlägen/min. So stapften wir die ersten 1,5 h gemütlich in Richtung Gipfel. Als wir in den steileren Abschnitt kamen, mussten wir leider feststellen, dass unsere Ski auf der vereisten Nordseite kaum noch Halt hatten. Mitten im Hang verpackten wir nun unsere Ski und machten uns weiter mit Schuhen gen Gipfel. Ich war froh, dass vor mir schon der Bergführer die Tritte in den vereisten Schnee trat- so musste ich wenigstens nur der Spur folgen. Zu diesem Zeitpunkt war mein Adrenalinspiegel schon höher als bei jedem Wettkampf. Mit einem Fehltritt hätte ich die ganze Triathlonsaison abhaken können. Die ganze Sache wurde mir langsam etwas zu gefährlich und nach der Hälfte im Eis wollte ich dann umkehren. Der Hang war aber so steil, dass ein Rückwärtsgehen unmöglich war. - Ich hatte echt verdammten Schiss.- Etwas später riss mir noch der Schnürsenkel meines Zweischalenschuhes (Marke: Bundeswehr) und mein rechter Schuh war nicht mehr fest. Ich konnte aber an dieser Situation in diesem steilen Hang nichts mehr ändern und so musste ich also weiter bis zum Gipfel. Mein Puls war jetzt schon deutlich über 160 Schläge/min und mein Adrenalinpegel am Anschlag. Ich wollte nur noch heil oben ankommen!
Schließlich habe ich es auch geschafft (sonst könnte ich ja jetzt nicht mehr schreiben) und war auch heilfroh darüber. Nach knapp 3 Stunden genossen wir alle ziemlich fertig die schöne Aussicht bei schönsten Wetter. Der Horror war aber noch nicht ganz vorbei. Ich war ja der Einzige, der keine modernen Tourenski dabei hatte- ich hatte den alten Ski und die Zweischalenschuhe von der Bundeswehr. Das machte die Abfahrt zusätzlich noch zu einem wahren „Vergnügen“. Während die anderen ihrer Schwünge zogen, rutschte ich fast den gesamten Hang auf einer Kante herunter.
Fazit: So eine Tour will ich nicht noch einmal gehen. Da stürze ich mich doch lieber mit meinem Rad mit 100km/h einen Pass hinunter!
Á propos Schnee: Gestern absolvierte ich meine erste Langlaufeinheit. 2 Stunden durch das Tannheimer Tal.
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27.01.09
12 km Schwimmen- das ist meine Wasserbilanz der letzten Woche. In 4 Einheiten mit durchschnittlich 3 km konnte ich nach den 6 Monaten Schwimmpause das Wassergefühl wieder zurückgewinnen.
Diese Woche (Montag) bin ich erneut ins Wasser gesprungen und habe gemerkt, dass nach 2 Tagen Schwimmpause meine Arme nicht mehr ganz so schwer waren und ich nun auch schon wieder passable Zeiten schwimmen kann. In einer 5 x 200m Serie bin ich folgende Zeiten zügig, aber nicht Vollgas geschwommen: 2:33;33;34;36;37. Das hätte ich so schnell gar nicht erwartet. Am Ende des Trainings habe ich dann nochmals versucht einen 200er schnell zu schwimmen, kam aber nicht unter 2:30. Dazu waren meine Arme nach 4 km Training einfach viel zu schwer. Heute (Dienstag) stand die gleiche Skitour wie am letzten Donnerstag auf dem Programm. Dabei war ich sogar etwas schneller bei gleichem Puls unterwegs. Solche Skitouren sind eine hervorragende Möglichkeit die Kraftausdauer zu trainieren. Meine Oberschenkel können heute Abend nämlich ein Lied davon singen!
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22.01.09
Meine Arme werden von Tag zu Tag schwerer. Heute habe ich das dritte Schwimmtraining innerhalb von 3 Tagen absolviert. Morgen will ich dann noch das vierte Training hintereinander nach 6 Monaten Schwimmabstinenz schaffen. Als Motivationsschub für das morgige Schwimmtraining dienen die zwei darauffolgenden Tage- die sind nämlich schwimmfrei!
Heute habe ich bei wunderschönen Wetter eine Skitour auf den Tegelberg (in der Nähe von Füssen) gemacht. Bei –14°C bin ich unten im schattigen Tal losgelaufen und nach 1000 Höhenmeter in der Sonne mit Plusgraden angekommen.
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20.01.09
Zurück in Deutschland und mein erstes Schwimmtraining sind die Highlights dieser Woche. Nach 6 Monaten Schwimmpause wagte ich mich endlich wieder in ein Schwimmbecken. Meine Befürchtung, dass ich das Schwimmen verlernt habe, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Die ersten 50m fühlten sich sogar sehr gut an und ich dachte schon, es gebe keinen Unterschied zwischen dem heutigen und dem letzten Training vor 6 Monaten. Leider war es nicht ganz so und ich musste mich durch die restlichen 2450m durchquälen. Nach dem Einschwimmen wollte ich meinen Formstand genauer wissen und beschloss 200m schnell zu schwimmen. Nach 75m musste ich aber diesen Versuch abbrechen, da ich den Armzug nur noch bis zur Hälfte schaffte und meine Kraft verbraucht war. Ich rettete mich noch auf 100m mit einer Zeit von 1min10sec. Die Zeit war dann gar nicht so schlecht. 500m lockerem Schwimmen später versuchte ich ein zweites Mal 200m schnell zu schwimmen. Diesmal mit neuer Taktik. Langsam angehen und überleben. Diese Taktik ist fast aufgegangen. Ich bin langsam losgeschwommen, die zweite Hälfte noch langsamer geschwommen und schließlich sogar bei 200m angekommen- und überlebt habe ich auch mit 2min 36sec. Mein Arme wären aber fast abgefallen! Jetzt weiß ich wenigstens wo ich im Schwimmen steh: Mein Wassergefühl ist noch ganz gut, meine Kraftausdauer aber eher bescheiden. Die nächsten Wochen wird wohl öfters Schwimmen auf dem Plan stehen.
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18.01.09
Die letzten Tage konnte ich leider nicht viel trainieren. Die aufkommende Arbeit mit der Übergabe der Dienstgeschäfte, das Verpacken der Ausrüstung und die Vorbereitung auf die Heimreise machten nur ein minimales Training möglich. So kam ich in der vergangen Woche nicht einmal auf 10 Trainingsstunden. Nach meinem Kurbelbruch war natürlich auch kein Rollefahren mehr möglich. Morgen geht dann der Flieger in Richtung Heimat.
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11.01.09
Heute habe ich wohl eine extra Portion Spinat gegessen. Bei meinem Rollentraining wollte ich eigentlich 30 Minuten Kraftausdauer fahren- dazu kam es aber nicht. Nach 20min mit einer Trittfrequenz von 40 und wahrscheinlich 2.000 Watt brach mein Carbon- Kurbel ab! Ich wusste nicht, dass ich im Januar schon so viel Kraft besitze. Normalerweise brechen meine Carbon-Kurbel erst im Sommer, wenn ich austrainiert bin :-). Somit musste ich mein Rollentraining heute unfreiwillig abbrechen. Das bedeutet auch, dass ich die nächste Woche nicht auf der Rolle trainieren kann:-( .
Bedingt durch den heutigen Trainingsausfall war diese Woche relativ trainingsarm. 11,5 Stunden mit 6,5 h Rolle und 66km auf dem Laufband füllten meine vorletzte Einsatzwoche.
Heute möchte ich euch noch meine Trainingsdaten des letzten Jahres mitteilen:
Insgesamt bin ich im Jahr 2008 2.600 km gelaufen, 11.067 km geradelt, 286 km geschwommen und habe 40 Stunden sonstiges Training (Skifahren, Kraft, Athletik....) absolviert. Damit bin ich 300 km mehr gelaufen, 1.400 km weniger geradelt und 90 km weniger geschwommen als im Jahr 2007.
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08.01.09
Jetzt sind schon wieder fast zwei Wochen seit meinem letzten Eintrag vergangen. Deshalb und weil ich schon von einigen darauf angesprochen wurde, werde ich heute wieder was über mein Training berichten.
Mit der ersten Trainingswoche im neuen Jahr kann ich zufrieden sein. 9h Rolle mit einigen Kraftausdauereinheiten, 45km Laufen und 2h Krafttraining brachten mein Wochenjahresschnitt 2009 auf 15h. Mein wöchentliches Laufintervalltraining bestätigte meine Laufform der vorangegangenen Woche. Dieses Mal bin ich die Intervalle jeweils um 0,5km/h schneller gelaufen. Für den schnellsten 1000er benötigte ich 3:13 bei 2% Steigung auf dem Laufband.
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01.01.09
Mein Trainingsblog 2008 könnt ihr hier lesen.
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